In seiner Eigenschaft als Journalist begleitete Horst Götz-Schmitt Anfang der 90er Jahre einen Konvoi der luxemburgischen Regierung mit Hilsgütern in die Ukraine und Weissrussland. Dabei lernte er den Mittelschullehrer Wladimir Storoshuk und dessen Ehefrau Walentina aus Chotow (ein Dorf am Südrand von Kiew) kennen. Erschüttert von der in vielen ukrainischen Familien herrschenden Armut beschloss er, soweit es ihm möglich war, Abhilfe zu schaffen. Er nahm Verbindung mit den luxemburgischen Jugendfeuerwehren auf und konnte deren Verantwortlichen überzeugen, eine Aktion unter dem Motto "Letzebuerger Pompjeesjugend hëlleft ukraineschen Schoulkanner" zu starten. Der Erfolg war, dass im Jahre 1995 ein Lastwagen mit etwa 24 Tonnen Hilfsgütern nach Chotow geschickt werden konnte. Begleitet wurde dieser erste Konvoi von Horst Götz-Schmitt (Leudelange), Paul Meiers (Remerschen), Marc Rippinger (Canach), Pierre Sauveur (Ehlerange), Fred Schiltz (Junglinster) und René Weber (Frisange). Ein weiterer Konvoi mit drei LKW's folgte im Jahre 1998. Am 25. April 1999 wurde die eigenständige Vereinigung "H.U.K. - Hellef fir Ukrainesch Kanner" gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Léon Becker (Born), Horst Götz-Schmitt (Leudelange), Mya Götz-Schmitt (Leudelange), Paul Meiers (Remerschen), Marc Rippinger (Canach) und René Weber (Frisange).